NOVEMBER 17, 2025
AVID CONTENT CORE - DIE ZUKUNFT DER MEDIENPRODUKTION

Avid definiert Medien-Workflows mit Avid Content Core neu, einer Content Data Platform der nächsten Generation, mit der Silos aufgebrochen und der gesamte Lebenszyklus von der Erstellung von Inhalten bis zur deren Vermarktung optimiert wird.
Warum das wichtig ist:
Avid Content Core ist mehr als nur Asset-Management, es ist ein bahnbrechender Wendepunkt für die Arbeitsabläufe in der Nachrichten-, Sport- und Postproduktion und erhöht Effizienz, Kreativität und Generierung von Einnahmen.
TRANSFORMING MEDIA OPERATIONS
„Avid Content Core ist die Basis für zukünftige Medien-Workflows. Das wird ein Wendepunkt.“ Tom Sharma, Chief Technology Officer von Avid, hält sich nicht zurück, wenn er über die Bedeutung der Arbeit an einer brandneuen Content Data Platform für die Medienbranche spricht.
Sharma, der im März 2025 die Position des CTO übernahm, leitet die technischen Teams und legt die technologische Vision für das Unternehmen fest. Avid hat vor kurzem seine Pläne für Avid Content Core vorgestellt, das weitreichende Auswirkungen auf das Geschäft mit Nachrichten, Sport, Postproduktion und weiteren Bereichen haben wird.

Tom Sharma, Avid Chief Technology Officer
Der Vizepräsident für das Produktmanagement von Avid, Guillaume Aubuchon, erläuterte die Vorteile von Avid Content Core. „Dies ist eine echte Content-Datenplattform – mehr als nur ein Media Asset Management (MAM) oder Production Asset Management (PAM)-System. Es wird all diese Komponenten umfassen, und damit eine Einheit bilden, die es Ihnen ermöglicht, Assets von ihrer Entstehung im Workflow bis hin zur Distribution zu verfolgen, und letztendlich auch die Performance und Monetarisierung dieser Assets. Für die Branche ist das also etwas ganz anderes.”
Sharma stimmt dem zu und weist auf die Schlüsselrolle hin, die KI und Automatisierung in der Plattform spielen werden: „Im Grunde verwaltet und indiziert sie Content und Metadaten über lokale, Cloud- und Hybridsysteme hinweg, sodass Teams in diesen Daten suchen, auf sie zugreifen und an ihnen zusammenarbeiten können, ohne sich Gedanken darüber machen zu müssen, wo sich die Medien befinden. Wir wollen so viel wie möglich automatisieren, denn das gibt unseren Kunden die Möglichkeit, Zeit zu sparen. Wenn man all das zusammen nimmt – hybride Cloud-Architekturen, Interoperabilität und KI-gestützte Workflows, dann sind das die aufregendsten Innovationen, mit denen die Redakteuren grundsätzlich Zeit gewinnen, um so Komplexitäten zu vereinfachen und die Branche auf gemeinsame Prinzipien auszurichten.
Ein Beispiel dafür, wie KI den redaktionellen Prozess unterstützen kann, ist das Panel von Quickture im Media Composer, das mithilfe von KI einen einfachen Rohschnitt aus einem Interview erstellen kann. Bei einer kürzlich ausgestrahlten Reality-TV-Serie konnte das Team auf diese Weise schätzungsweise knapp dreimal so viele Casting-Tapes an das Produktionsteam liefern.
Nachdem Sharma für Hulu und NBCUniversal gearbeitet und sein eigenes Unternehmen leitete, hat er in den letzten fünfundzwanzig Jahren erhebliche Veränderungen in der Branche miterlebt. Er sagt, dass ihm dies eine ideale Perspektive bietet. „Ich hatte das Glück, die gesamte Lieferkette zu sehen, von der Erstellung bis zur Vermarktung. Und jetzt konzentriere ich mich darauf, wie wir in der nächsten Generation von Workflows Hindernisse reduzieren und Kreativität entfalten können. Von Story-zentrierten Nachrichten-Workflows bis hin zu End-to-End-Pipelines für die Medienproduktion – das Streben nach Effizienz ist konstant.
Offenheit und Interoperabilität sind für Sharma von zentraler Bedeutung. Er fördert eine API-first-Strategie in der gesamten Entwicklungsorganisation und investiert in die KI-Forschung. Er sagte: „Bei API geht es heute nicht mehr nur um Integration. Sie ist die unabdingbare Grundlage für die Interoperabilität und die KI-gesteuerten Workflows von morgen.“

Avid Content Core funktioniert direkt in einem Webbrowser
In Bezug auf die KI ist er sich darüber im Klaren, dass sie den kreativen Prozess unterstützt und nicht die Erfahrung eines Filmregisseurs, Journalisten oder Tonmeisters ersetzt. „Es ist ganz einfach. Es geht darum den Redakteuren und Autoren mehr Zeit für die kreative Arbeit zu geben anstatt sie mit dem Suchen und Vorbereiten von Medienfiles zu beschäftigen.Was ich damit meine, ist, dass es darum geht wie schnell man fertige Geschichten kreieren kann, damit Sender und Studios diese vermarkten können.”
Dabei geht es nicht nur um Kreativität, sondern auch darum, dass die Kunden mit den von ihnen erstellten Geschichten, Filmen oder Liedern Einnahmen erzielen können. Dies ist ein subtiler, aber wichtiger Wandel, der anerkennt, dass Avid eine Rolle bei den gewinnbringenden Aktivitäten derjenigen spielt, die unsere Lösungen nutzen.
„Es ist transformativ in dem Sinne, dass die Lieferkette, so wie sie bisher war, nämlich eine hausinterne Medienproduktion, das die Medien tatsächlich produziert. Und wissen Sie was? Dann gibt es noch eine Gruppe von Leuten, die die Medien tatsächlich monetarisieren und vertreiben, und schließlich gibt es noch eine andere Gruppe von Leuten, die die Medien im Bereich Werbung kaufen. Es gab also Silos. Diese Mauern fallen definitiv, und wenn alle Teams bessere Einblicke erhalten können, hilft das, die Inhalte besser zu vermarkten.“
Die Branche befindet sich auf dem Weg in die Cloud, aber Workflows vor Ort werden auch in den kommenden Jahren weiterbestehen. Ebenso hat die Hybrid-Cloud hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen, da die Sendeanstalten den besten technischen Ansatz für ihr Unternehmen suchen. Avid hat bereits früh mit Microsoft Azure zusammengearbeitet, um Cloud-Workflows bereitzustellen, und kürzlich eine Partnerschaft mit AWS unterzeichnet, um Cloud-basierte Speicher- und Postproduktions-Workflows mit Media Composer und Avid NEXIS bereitzustellen. Avid Content Core wird zwar auf AWS aufgebaut sein und deren Technologien nutzen, doch Sharma betont, dass es sich um einen Multi-Cloud-Ansatz handelt.

Die Avid Content Core‑Startseite
„Avid Content Core ist Cloud-unabhängig. AWS ist ein fantastischer Partner”, fährt Tom fort und weist darauf hin, dass Avid Workflows ermöglicht, die einem breiten Spektrum von Benutzern zur Verfügung stehen. „Das Wichtigste dabei ist, dass wir eine offene Grundlage entwickeln, die im gesamten Ökosystem funktioniert. Aber der Schwerpunkt unserer Produkte liegt ganz klar auf Multi-Cloud, einschließlich On-Premises-Systemen. Wir orientieren uns wirklich an der (MovieLabs) 2030-Vision, was bedeutet, dass die Apps auf die Medien angepasst werden und nicht die Medien an die Apps. Das heißt also, wenn Sie GCP verwenden und Ihre Medien dort liegen, raten Sie mal, was das bedeutet. Wir kommen zu dem GCP, in dem sich Ihre Medien befinden. Wir werden sie indizieren und durchsuchbar machen. Das bedeutet Cloud-agnostisch.“
Um auf das Tempo des Wandels in der Medienbranche zurückzukommen, schließt er mit den Worten: „Wir befinden uns hier in einem Umbruch in Bezug auf Cloud-First-Interoperabilität, API-First und so weiter. Aus technologischer Sicht geht es darum, eine hybride Multi-Cloud-Architektur einzuführen, KI zu nutzen und dann zu zeigen, dass alles interoperabel ist. Das ändert das ganze Paradigma.”
Avid Content Core
Entdecken Sie, wie Avid Content Core Ihren Medienbetrieb vereinheitlichen kann.

CRAIG WILSON
Craig Wilson ist ein Spezialist für Redaktionen mit mehr als 35 Jahren Erfahrung in der Rundfunkbranche. Craig hatte verschiedene Positionen bei Avid inne und ist jetzt Global Media and Cloud Product Evangelist sowie Gastgeber des Making the Media podcast.
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